Was steckt dahinter?

März 27, 2018

In der Organisationsentwicklung (OE) gibt es ein Modell namens „Appreciative Inquiry“ (dt. wertschätzende Befragung). Wenn Sie vorhaben, etwas umzugestalten, umzustrukturieren oder neu aufzusetzen – egal, ob es dabei um Teams oder Prozesse geht -, nutzt dieses Modell im Wesentlichen bisherige Leistungen und vorhandene Stärken als Grundlage, um Dinge anders zu gestalten.

Ob auf Einzel-, Gruppen- oder Unternehmensebene – wir alle wissen, dass Veränderung schwer ist. Der Gedanke hinter Appreciative Inquiry ist, dass Sie eher Erfolg haben, wenn Sie erkennen:

1. was bereits funktioniert und
2. welche Faktoren zu einem höheren Leistungsniveau beigetragen haben.

Mit diesen Erkenntnissen wird das Bewusstsein über vorhandene Fähigkeiten klarer und das Selbstvertrauen stärker. Sie werden viel besser in der Lage sein, neuen Herausforderungen zu begegnen, wenn Sie genau wissen, was Sie gut können – und sich gleichzeitig ins Bewusstsein rufen, dass Sie in der Vergangenheit bereits Herausforderungen bewältigt haben (die im Wesentlichen sicher anders, aber auch nicht weniger schwierig waren als die jetzigen).

Während es natürlich alle Arten von externen, marktgetriebenen Katalysatoren für Veränderungen gibt, führt eine verbesserte oder andersartige Leistung nur dann zu guten Ergebnissen, wenn zuvor interne Veränderungen vorgenommen wurden. Appreciative Inquiry legt nahe, dass der Aufbau von innen nach außen – im Gegensatz zur Anpassung von außen nach innen – ein günstiger Weg ist, um neue Ziele zu erreichen. Ich behaupte nicht, ein Experte für die Prinzipien des Change Managements zu sein, die Teil dieses Modells sind. Was ich jedoch weiß, ist: Das „nächste Level“ liegt immer schon im Alten begründet, die Entwicklung der nächsten „Killer-App“ beruht immer auf vorher gesammelten Erfahrungen und ein „Game Changer“ zu sein, wird nur durch das Drehbuch vergangener Erfolge möglich. Im Verborgenen liegen die Dinge, die wir tun können, um effizienter oder effektiver – um erfolgreicher – zu sein.

Wie kommen wir an diese leistungsverändernden Erkenntnisse? Wie finden wir die „Best Practices“, bei denen die Dinge gut laufen? Ein Teil der Antwort erfordert, dass wir uns darauf konzentrieren, was in den eigenen vier Wänden unseres Unternehmens vor sich geht und dass wir bereit sind, voneinander zu lernen. Unsere eigenen Erfolgsgeschichten „zu bergen“, erfordert, dass wir in Lösungen investieren, die uns befähigen, das freizulegen, was funktioniert. Zum Beispiel:

  • Kollaborative Lösungen implementieren, mit denen das Wissen aller Mitarbeiter zusammengeführt und genutzt werden kann.
  • Möglichkeiten für Peer-to-Peer-Verbindungen und Beziehungsaufbau unabhängig von Hierarchien.
  • Unterstützung von Innovation auch durch das Erfassen des Lernens, welches außerhalb der Online-Kurse oder Klassenzimmer stattfindet.

Wie der Keimling, der mutig und verletzlich durch die Erde bricht, geht es bei der erfolgreichen Veränderung dessen, was wir tun oder wie wir es tun, darum, eine Umgebung zu schaffen, in der die richtige Kombination von Elementen interagieren kann.

Welche Zutaten würden Sie in das „Rezept für den Arbeitserfolg“ aufnehmen? Was benötigen Sie und Ihr Team, um Ihr Bestes zu leisten? Wir freuen uns auf Ihre Antworten und Kommentare!

 

Über den Autor

Stan sammelte erste Erfahrung mit Lerntechnologien, als er 1999 SMART Boards einsetzte, um Mitarbeitern die Microsoft Office Suite näher zu bringen. Er wurde dann zum Instruktionsdesigner, also zum Entwickler von Lehrmaterial und zu einem Trainer für CRM Software Lösungen. Weiters arbeitete Stan als Training manager und später als Projektmanager im Online-Education-Bereich. Da seine Erfahrungen mit Onlinelernen stetig zunahmen, entwickelte er zunehmend ein erständnis dafür, welches Bedürfnis da ist, Strategie mit Technologie in Verbindung zu bringen. Stan begann sich auf die Beziehung zwischen Blended Learning und Social Business zu konzentrieren. Diese Einblicke waren es, die ihn im Jahr 2012 zu Jive und zu Pokeshots Social Learning Lösung SmarterPath brachten. Stans aktuelle Rolle im Unternehmen erlaubt es ihm, über Sales und Marketing Kunden dabei zu unterstützen, die Lösung in ihrem Unternehmen einzuführen, als auch als fester Bestandteil des Produktteams die Weiterentwicklung von SmarterPath aktiv mitzugestalten.

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